Vollständiges Handbuch

Tourenplaner-Handbuch: Alles zum Skynet Navigator

Die komplette Anleitung zur Tourenplanung mit dem Skynet Navigator — von der ersten Adresseingabe bis zum mehrtägigen Komplex-Plan. Mit Best Practices für Handwerk, Außendienst, Pflegedienste und Lieferdienste.

📖 15 Kapitel ⏱️ Lesezeit ca. 25 Min. 📅 Stand Mai 2026 🇩🇪 Deutsch

Einführung & Überblick

Der Skynet Navigator ist ein kostenloser webbasierter Tourenplaner, der für jeden gemacht ist, der täglich mehrere Adressen anfährt — Handwerker, Monteure, Außendienst, Pflegedienste, Lieferdienste. Statt die Reihenfolge der Stopps manuell auf der Karte zu sortieren, berechnet der Navigator in Sekunden die kilometeroptimierte Reihenfolge, schätzt Ankunftszeiten ab, kalkuliert Spritkosten und erzeugt ein druckfertiges PDF für den Fahrer.

Was unterscheidet den Skynet Navigator?

Anders als Google Maps oder klassische Navigations-Apps optimiert der Skynet Navigator die Reihenfolge deiner Stopps. Google Maps zeigt nur die Route zwischen Adressen in der Reihenfolge, die du selbst vorgibst — der Navigator findet stattdessen automatisch die mathematisch beste Sortierung.

Anders als professionelle Tourenplanungs-SaaS-Lösungen wie portatour® ist der Navigator absichtlich schlank gehalten: Keine Kundenstammdaten, keine Besuchsintervalle, keine CRM-Integration. Der Fokus liegt auf einer einzigen Aufgabe — optimierte Tagestouren in Sekunden, ohne Komplexität, ohne Abo, ohne Anmeldung.

Was kostet die Nutzung?

Nichts. Der Skynet Navigator ist vollständig kostenlos für private und kommerzielle Nutzung. Es gibt keine Tarifstufen, kein Abonnement, keine Werbeeinblendungen im Tool, keine API-Limits für übliche Nutzungsmengen. Finanziert wird der Navigator über das DOOH-Werbenetzwerk von Skynet Digital — er ist ein Nebenprodukt, kein Verkaufsobjekt.

Wo finde ich was?

ElementFunktion
Sidebar linksEingabefelder für Startadresse, Stopps, CSV-Import, Tour-Optionen, Spritkosten
Karte rechtsOptimierte Route als Polylinie, alle Stopps als nummerierte Pins
⚙ Profil obenStandardwerte für Arbeitstag, Pause, Tagesende-Modus
📁 Archiv obenFrühere Touren wieder aufrufen, exportieren, löschen
Tour-ZusammenfassungNach der Berechnung: Stoppliste mit Ankunftszeiten und Fahrtdetails
PDF-ButtonDruckfertiges PDF für den Fahrer erzeugen

Grundlagen der Routenoptimierung

Wenn du verstehst, wie der Navigator intern arbeitet, kannst du die Ergebnisse besser einordnen — und weißt, wann eine manuelle Korrektur sinnvoll ist. Dieses Kapitel erklärt die wichtigsten Begriffe und Mechanismen.

Das Problem des Handlungsreisenden (TSP)

Die Frage „Was ist die kürzeste Reihenfolge, in der ich N Stopps besuche?" ist mathematisch als Traveling Salesman Problem (TSP) bekannt. Bei nur 10 Stopps gibt es bereits über 3,6 Millionen mögliche Reihenfolgen. Bei 15 Stopps sind es 1,3 Billionen. Die mathematisch optimale Lösung exakt zu berechnen ist deshalb selbst für moderne Computer bei mehr als etwa 20 Stopps praktisch unmöglich in akzeptabler Zeit.

Stattdessen verwenden alle praktischen Tourenplaner — Skynet Navigator inklusive — sogenannte heuristische Algorithmen, die in Sekunden eine sehr gute Lösung finden. Sie liegt selten exakt am Optimum, aber bei typischen Tagestouren weniger als 5 Prozent darüber.

Wie der Navigator optimiert

Der Skynet Navigator arbeitet in zwei Schritten:

  1. Nearest-Neighbor: Vom Startpunkt aus wird jeweils der nächstgelegene noch nicht besuchte Stopp angesteuert. Das ergibt eine schnelle, brauchbare erste Lösung — meist 15 bis 25 Prozent über dem Optimum.
  2. 2-Opt-Verfeinerung: Der Algorithmus prüft systematisch, ob das Vertauschen je zweier Tour-Segmente die Gesamtstrecke verkürzt. Wenn ja, wird der Tausch durchgeführt. Das wiederholt sich, bis keine Verbesserung mehr möglich ist. Resultat: typischerweise unter 5 Prozent über dem Optimum.

Welche Daten der Navigator dafür braucht

Für die Optimierung wird eine Distanzmatrix berechnet: alle Fahrzeiten und Strecken zwischen allen Stopps untereinander. Bei 10 Stopps sind das 100 Werte, bei 20 Stopps 400 Werte, und so weiter. Diese Matrix wird einmal vom OSRM-Server (Open Source Routing Machine) geliefert; danach läuft die Optimierung lokal im Browser.

Praxis-Tipp Die Reihenfolge der Eingabe ist egal. Der Navigator sortiert ohnehin neu. Du kannst Adressen also einfach in der Reihenfolge eingeben, in der sie dir gerade einfallen — der Algorithmus übernimmt den Rest.

Wann ist Optimierung sinnvoll, wann nicht?

Bei 2 oder 3 Stopps bringt Optimierung wenig — die Reihenfolge ist meist offensichtlich. Ab 5 Stopps beginnt sich Optimierung zu lohnen, ab 10 Stopps wird die Kilometer-Ersparnis spürbar (typisch 15 bis 30 Prozent gegenüber Bauchgefühl-Sortierung), und ab 20 Stopps ist manuelle Reihenfolge praktisch nicht mehr zu schlagen.

Schnellstart in 60 Sekunden

Die schnellste mögliche Tour: in unter einer Minute vom Browser zum fertigen PDF.

  1. Webseite öffnen: skynetdigital.de/navigator/app/
  2. Startadresse eintippen. Vorschläge aus der Dropdown-Liste auswählen.
  3. Auf + Adresse hinzufügen klicken und Zieladressen eintragen.
  4. Startdatum wählen (Standard: heute) und Arbeitsbeginn eintragen.
  5. Auf Kürzeste Route berechnen klicken.
  6. Optimierte Route erscheint auf der Karte, Stoppliste in der Zusammenfassung.
  7. Mit 📄 PDF für Fahrer herunterladen und losfahren.
Hinweis Beim ersten Aufruf läuft der Navigator komplett ohne Anmeldung. Falls du Touren über mehrere Geräte hinweg speichern möchtest, kann optional ein Magic-Link aktiviert werden — siehe Kapitel 11.

Adressen eingeben & verwalten

Die Adress-Autocomplete

Sobald du in ein Adressfeld zu tippen beginnst, schlägt der Navigator passende Adressen aus der OpenStreetMap-Datenbank vor (per Nominatim). Wähle einen Vorschlag mit Klick oder Pfeil-/Enter-Tasten. Das ist deutlich genauer und schneller als manuelle Eingabe.

Was die App findet — und was nicht

  • Findet: Straßen mit Hausnummer in Deutschland, Europa und weltweit, Firmen-POIs (Points of Interest), Sehenswürdigkeiten, Postleitzahlen, Orte.
  • Findet manchmal nicht: Sehr neue Baugebiete, Industriegebiete ohne offizielle Straßennamen, Spezial-Adressen wie "Industriegelände XY Tor 4".
  • Findet nicht: Reine Koordinaten (außer du fügst sie selbst hinzu), Pseudo-Adressen, Adressen im Online-Versandhandel (Packstationen).

Aufenthaltszeit pro Stopp festlegen

Neben jedem Stopp ist ein Eingabefeld für die Aufenthaltszeit in Minuten. Diese fließt in die Tour-Berechnung ein — also in geschätzte Ankunfts- und Abfahrtszeiten und in die Entscheidung, ob eine Mehrtagestour entsteht.

Wenn du keinen Wert einträgst, wird der globale Standard-Wert aus dem Feld Dauer/Stopp übernommen — voreingestellt sind 60 Minuten. Sinnvolle Werte je Branche:

BrancheTypische Aufenthaltszeit
Paketzustellung3–5 Min
Außendienst Kurzbesuch20–30 Min
SHK-Wartung45–60 Min
Dachmontage (kleine Baustelle)120–240 Min
Beratungsgespräch60–90 Min
Pflegeeinsatz30–45 Min

Adressen löschen oder umsortieren

Mit dem Lösch-Button (×) neben jeder Adresse entfernst du diese aus der Liste. Eine manuelle Sortierung ist nicht nötig — der Optimierer übernimmt das automatisch.

CSV-Import großer Adresslisten

Bei mehr als ~10 Stopps oder wenn die Adressen aus einer anderen Quelle (CRM, Excel, Bestellsystem) kommen, ist der CSV-Import der schnellste Weg.

Format

Pro Zeile eine Adresse, optional gefolgt von der Aufenthaltszeit in Minuten:

Hauptstr. 5, 12345 Berlin;45
Friedrichstr. 100, 10117 Berlin;60
Alexanderplatz 1, 10178 Berlin;30
Karl-Marx-Allee 99, 10243 Berlin

Trennzeichen kann Semikolon (;) oder Komma (,) sein. Die Aufenthaltszeit ist optional. Wenn sie fehlt, wird der globale Standard-Wert verwendet.

Excel oder Google Sheets als Quelle

  1. In der Tabelle Spalte A für Adresse, Spalte B für Aufenthaltszeit anlegen.
  2. Datei → Speichern unter → CSV (UTF-8).
  3. Falls Excel den Trenner als Komma exportiert: passt für den Import. Bei Semikolon: auch passt.
  4. Im Navigator die CSV-Datei in die Drop-Zone ziehen oder anklicken und auswählen.

Beispiel-CSV herunterladen

Im Navigator unter dem CSV-Drop-Bereich gibt es einen Link „Beispiel-CSV herunterladen". Diese Datei kannst du in Excel öffnen, mit deinen Daten füllen und wieder importieren.

Häufiger Fehler Wenn die CSV im falschen Encoding gespeichert wird (z. B. Windows-1252 statt UTF-8), erscheinen Umlaute als Fragezeichen oder kryptische Zeichen. Lösung: in Excel beim Speichern „CSV UTF-8" auswählen, in LibreOffice den Encoding-Dialog auf UTF-8 setzen.

Tour-Optionen verstehen

Die Eingaben unter „Tour-Optionen" beeinflussen alle Zeitangaben und die Tagesaufteilung.

Startdatum

Bestimmt den ersten Tag der Tour. Default ist heute. Bei mehrtägigen Touren entstehen die Folgetage automatisch durch den Splitter (siehe Kapitel 8). Nicht-Arbeitstage werden übersprungen — wenn du den Sonntag wählst und im Profil nur Mo-Fr als Arbeitstage aktiviert sind, springt der Algorithmus auf Montag.

Arbeitsbeginn

Uhrzeit des ersten Stopps an jedem Arbeitstag. Vorbelegt aus dem Profil. Wenn du z. B. 7:30 einträgst und der erste Stopp 15 km vom Startpunkt entfernt ist, kommst du dort entsprechend später an — die Berechnung addiert die Anfahrtszeit.

Dauer/Stopp

Standard-Aufenthaltszeit, wenn bei einzelnen Stopps keine eigene Zeit eingetragen ist. Voreingestellt: 60 Minuten.

Tagesende

Hier wählst du, wo der Fahrer am Ende eines Arbeitstages landet. Drei Modi: Startpunkt, feste Adresse, Hotel. Details siehe Kapitel 9.

Profil-Einstellungen

Über das ⚙ Profil-Symbol oben in der Sidebar öffnet sich das Profil-Modal. Hier hinterlegst du Standardwerte, die bei jeder neuen Tour vorausgefüllt werden — du musst sie nicht jedes Mal neu eingeben.

Arbeitstag

  • Arbeitsbeginn: Standard-Uhrzeit für den ersten Stopp an jedem Tag (z. B. 07:30).
  • Arbeitsende: Spätester sinnvoller Uhrzeit-Punkt am Tag (wird aktuell informativ angezeigt; in zukünftigen Versionen für Hartstopp).
  • Pausenzeit: Pause in Minuten, die ab 6 Stunden Tagesarbeitszeit automatisch eingerechnet wird. Standard 45 Min.
  • Max. Stunden / Tag: Die maximale tägliche Arbeitszeit. Bei Überschreitung erfolgt automatisch eine Tagesgrenze (Mehrtagestour entsteht). Default 10 Stunden.

Arbeitstage

Wähle aus Mo, Di, Mi, Do, Fr, Sa, So die Tage, an denen gefahren wird. Default Mo-Fr. Auf diese Wahl achtet der Tagesgrenzen-Splitter: Wenn Tag 2 auf einen Samstag fallen würde und Samstag nicht aktiviert ist, wird auf Montag vorgesprungen.

Tagesende (Standard)

Der hier eingestellte Modus gilt als Default für alle neuen Touren. Pro Tour kannst du ihn überschreiben, ohne das Profil zu ändern. Siehe Kapitel 9.

Wo werden die Profil-Daten gespeichert?

Lokal im Browser-localStorage unter dem Schlüssel skynet_navigator_work_profile_v1. Das bedeutet: Browser-Wechsel oder Geräte-Wechsel = neue, leere Settings. Wer das Profil geräteübergreifend braucht, sollte die Werte einmal notieren und neu eintragen.

Mehrtagestouren planen

Sobald die berechnete Gesamttour länger ist als die Max. Stunden / Tag aus dem Profil, teilt der Navigator die Tour automatisch in Tagesblöcke. Das passiert ohne weitere Aktion deinerseits — du siehst in der Zusammenfassung die Tagestrenner und im PDF eigene Tagesabschnitte mit Datum und Fahreranweisung.

Wie der Tagesgrenzen-Splitter arbeitet

  1. Die optimierte Reihenfolge bleibt unverändert (Tag 1 startet beim ersten Stopp, Tag 2 beim ersten Stopp, der nicht mehr in Tag 1 passt).
  2. Pro Tag werden Fahrzeit, Aufenthaltszeit und Pause aufaddiert.
  3. Sobald die Summe die Maximal-Stunden übersteigt, wird die Tagesgrenze davor gezogen.
  4. Der nächste Tag startet am nächsten Arbeitstag (Profil-Workdays werden respektiert).
  5. Jeder Tag bekommt eine Fahrer-Anweisung am Ende, basierend auf dem Tagesende-Modus.

Was der Splitter aktuell nicht macht

  • Er optimiert nicht erneut pro Tag. Die Reihenfolge bleibt global optimiert.
  • Er berücksichtigt keine Termine (es gibt aktuell keine Termin-Funktion).
  • Bei „home"-Modus wird die Heimfahrt am Vortag aktuell nicht explizit in die Zeit eingerechnet — der erste Stopp am Folgetag startet von der Startadresse aus mit der gleichen Anfahrtszeit, wie sie der TSP berechnet hat. In Praxistests reicht das für Berlin-typische Touren; für sehr weit entfernte Außenbezirke kann es 10-15 Min ungenau sein.

Beispiel: 2-Tages-Tour

Bei 12 Stopps à 60 Minuten + 30 Minuten Fahrzeit zwischen Stopps = 12 × 90 Min = 18 Stunden Gesamttour. Mit 10 Std/Tag Max bedeutet das automatisch eine 2-Tages-Tour:

  • Tag 1: Stopp 1-7, ~10 Stunden, am Ende „Heimfahrt zurück zum Startpunkt" (oder Hotel-Hinweis).
  • Tag 2: Stopp 8-12, ~8 Stunden, am Ende analog zum Tagesende-Modus.

Die drei Tagesende-Modi im Detail

Wo der Fahrer am Ende eines Arbeitstages landet, ist branchen- und situationsabhängig. Der Navigator bietet drei Modi an, einstellbar im Profil (als Default) und pro Tour (als Override).

🏠 Zurück zum Startpunkt

Der klassische Tagesablauf: Der Fahrer kehrt am Tagesende zur Startadresse zurück — typischerweise der Heimat-, Firmen- oder Lagerstandort. Bei Mehrtagestouren startet jeder neue Tag wieder vom Startpunkt.

Wann sinnvoll: Lokale Handwerker, Tagesausflüge im näheren Umkreis, Pflegedienste mit Heim-Lager.

📍 Feste Adresse

Tagesende landet an einer von dir definierten Adresse, z. B. dem Firmenlager oder einer Werkstatt, die vom Startpunkt verschieden ist. Bei Mehrtagestouren startet jeder Folgetag von dieser festen Adresse aus.

Wann sinnvoll: Wenn morgens und abends an verschiedenen Orten gestartet/beendet wird — z. B. morgens vom Wohnort, abends im Firmenbüro.

🏨 Hotel in der Nähe

Der Fahrer übernachtet beim letzten Stopp des Tages — der nächste Arbeitstag beginnt dort, ohne lange Anfahrt. Im PDF wird der Hinweis "Übernachtung in der Nähe von [letzte Adresse]" eingeblendet. Die Buchung selbst musst du extern erledigen.

Wann sinnvoll: Touren über mehrere Bundesländer hinweg, große geografische Reichweite, Außendienst mit Übernachtungs-Budget.

Praxis-Tipp Der Hotel-Modus spart bei weiten Mehrtagestouren erfahrungsgemäß 20 bis 35 Prozent Fahrzeit gegenüber dem Home-Modus, weil die Doppel-Fahrten (abends heim, morgens wieder hin) entfallen.

PDF für den Fahrer

Nach der Berechnung erzeugt ein Klick auf 📄 PDF für Fahrer ein druckfertiges PDF-Dokument im A4-Format. Das PDF ist für den realen Einsatz im Fahrzeug gedacht — gut lesbar gedruckt, ohne unnötige Marketing-Elemente.

Inhalt des PDFs

  • Header in Skynet-Brand-Farben mit Auftragsreferenz, Datum und Uhrzeit der Erzeugung.
  • Zusammenfassung mit Gesamtstrecke, Fahrzeit, Aufenthaltszeit, Spritkosten.
  • Tabellenübersicht aller Stopps mit Nr., Pin-Label, Adresse, Ankunfts- und Abfahrtszeit.
  • Detaillierte Stoppliste: pro Stopp Pin-Kreis, vollständige Adresse, geschätzte Ankunfts-/Abfahrtszeit, Aufenthaltsdauer, GPS-Koordinaten, Fahrtzeit und Distanz zum nächsten Stopp.
  • Mehrtages-Trennbalken (falls zutreffend) mit Datum, Tag-Kilometer-Summe und Tag-Dauer.
  • Tagesende-Hinweis (bei Mehrtagestouren): Box mit Icon und Anweisung für den Fahrer.
  • Footer mit Skynet-Kontakt und Seitenzahl.

Weitergabe an den Fahrer

Das PDF kann ausgedruckt mitgegeben, per E-Mail/WhatsApp versendet oder auf dem Tablet/Smartphone direkt geöffnet werden. Beim Druck empfiehlt sich Farbdruck — die Pins sind farbcodiert (grün = Start, blau = Ziel, Sky-Blue = normaler Stopp).

Tour-Archiv & Magic-Link

Wie Touren gespeichert werden

Jede berechnete Tour wird automatisch in einem lokalen Archiv im Browser gespeichert (Schlüssel skynet_navigator_archive_v1). Du erreichst es über das 📁 Archiv-Symbol oben in der Sidebar.

Im Archiv kannst du:

  • Frühere Touren öffnen und auf der Karte ansehen
  • Das PDF erneut herunterladen
  • Einzelne Touren löschen
  • Alle Touren als JSON-Backup exportieren
  • Ein Backup importieren

Der Magic-Link

Der Magic-Link ist ein optionales Komfort-Feature für alle, die Touren auf mehreren Geräten brauchen (z. B. morgens am Bürocomputer planen, unterwegs am Handy abrufen).

Beim Aktivieren wird ein eindeutiger UUID-Token erzeugt und in einer Cloud-Datenbank (Supabase) gespeichert. Der Token wird als URL-Parameter in einen Magic-Link verpackt — diese URL ist dein „Schlüssel" zum Cloud-Archiv.

https://www.skynetnavigator.com/?key=abc12345-de67-89fg-hijk-lmnopqrstuvw

Cross-Device-Nutzung

  1. Auf Gerät A den Magic-Link erzeugen (Archiv-Modal → Verlauf aktivieren).
  2. Die URL an dich selbst senden (E-Mail an dich, Notiz in der Cloud, Passwort-Manager).
  3. Auf Gerät B die URL aufrufen. Der Token wird automatisch erkannt und gespeichert.
  4. Ab jetzt synchronisieren sich beide Geräte: Touren, die auf A gespeichert sind, erscheinen auch auf B.
Wichtig Wer den Magic-Link hat, hat Zugriff auf das Tour-Archiv. Behandle ihn wie ein Passwort. Bei Verlust gibt es keine „Passwort-vergessen"-Funktion — du müsstest einen neuen Link erzeugen und auf die bisherigen Cloud-Touren verzichten (das lokale Archiv bleibt erhalten).

Logout

Über „Auf diesem Gerät abmelden" im Archiv-Modal wird der Token lokal gelöscht. Die Cloud-Daten bleiben erhalten — du erreichst sie wieder, indem du den Magic-Link erneut aufrufst.

Spritkosten berechnen

Im Bereich „Kraftstoff & Kosten" lassen sich aktueller Spritpreis pro Liter und Verbrauch pro 100 Kilometer eintragen. Der Navigator multipliziert dann mit der berechneten Gesamtstrecke.

Berechnungsformel

Liter = (Strecke in km × Verbrauch L/100km) / 100
Kosten in € = Liter × Preis pro Liter

Sinnvolle Werte je Fahrzeug

FahrzeugklasseTypischer Verbrauch
Kleinwagen Benzin5–7 L/100km
Kompaktwagen Diesel5–6 L/100km
Transporter Sprinter Diesel9–12 L/100km
Pritschenwagen mit Werkzeug10–14 L/100km
Elektrofahrzeug (kWh statt L)15–25 kWh/100km
Hinweis Die Spritkosten-Funktion ist als Schätzhilfe gedacht, nicht als Buchhaltungs-Werkzeug. Reale Werte schwanken durch Verkehr, Beladung, Wetter und Fahrweise.

Branchen-Anwendungsfälle

So nutzen verschiedene Berufsgruppen den Skynet Navigator im Alltag.

Dachdecker, Dachmontage & Solar

Typischer Tag: 2-4 Baustellen, längere Aufenthaltszeiten (120-300 Min), oft mit Materialabholung am Lager als Startpunkt. Empfohlene Einstellung: Tagesende "Zurück zum Startpunkt", Dauer/Stopp 180 Min, Arbeitsbeginn 06:30.

SHK-Techniker, Heizungsbauer, Elektriker

Typischer Tag: 5-10 Kundenbesuche, mittlere Aufenthaltszeit (30-90 Min), oft mit ungeplanten Notfällen. Empfohlene Einstellung: Tagesende "Zurück zum Startpunkt", Dauer/Stopp 60 Min, Pufferzeit durch frühen Arbeitsbeginn 07:00 einplanen.

Service- und Wartungstechniker

Typischer Tag: 4-8 Wartungstermine über größeres Gebiet verstreut, oft mehrtägige Touren mit Übernachtung. Empfohlene Einstellung: Tagesende "Hotel in der Nähe" für reduzierte Fahrzeit, Dauer/Stopp 90 Min, Max. Stunden 10.

Außendienst & Vertrieb

Typischer Tag: 4-8 Kundengespräche, Aufenthaltszeit nach Bedeutung des Kunden, oft mit kurzfristigen Terminänderungen. Empfohlene Einstellung: Tagesende "Zurück zum Startpunkt", Pufferzeit einplanen, Aufenthaltszeit pro Stopp individuell anpassen (A-Kunden länger, C-Kunden kürzer).

Ambulante Pflege- und Sozialdienste

Typischer Tag: 8-15 Klientenbesuche, kurze Aufenthaltszeiten (15-45 Min), Stadtgebiet. Empfohlene Einstellung: Tagesende "Zurück zum Startpunkt", Dauer/Stopp 30 Min, sehr früher Arbeitsbeginn 06:00. Bei Schichtwechsel auf den Folgemitarbeiter den Magic-Link teilen.

Liefer- und Kurierdienste

Typischer Tag: 20-50 Zustelladressen, sehr kurze Aufenthaltszeiten (3-7 Min), oft Großraum/Vorort. Empfohlene Einstellung: Tagesende "Zurück zum Startpunkt" (Verteilzentrum), Dauer/Stopp 5 Min, Adressen per CSV-Import übernehmen.

Mobile Reinigungs- und Hausmeisterdienste

Typischer Tag: 5-12 Objekte, mittlere Aufenthaltszeiten (45-120 Min), oft wiederkehrend gleiche Routen. Tipp: Wiederkehrende Touren als JSON-Backup exportieren und wöchentlich neu importieren.

Best Practices & Tipps

Tipp 1: Realistische Aufenthaltszeiten

Der häufigste Fehler ist, zu kurze Aufenthaltszeiten einzutragen, weil man die optimistische Vorstellung des Tages eingibt. Lieber 20 Prozent Puffer einrechnen — und am Tagesende Zeit gewonnen haben, statt unter Druck zu stehen.

Tipp 2: Startadresse = realer Tour-Beginn

Die Startadresse sollte der Ort sein, an dem der Fahrer tatsächlich loslegt — also Wohnort, Lager oder Büro. Nicht die erste Kundenadresse. Sonst stimmen die Ankunftszeiten nicht.

Tipp 3: Adressen mit Postleitzahl

Eingaben mit PLZ und Stadt sind eindeutiger und werden zuverlässiger gefunden als „Hauptstraße 5". Es gibt über 200 Hauptstraßen alleine in Berlin.

Tipp 4: CSV als Vorlagen-Mechanismus

Wenn du eine Route mehrfach mit ähnlichen Stopps fährst, speichere die CSV einmal lokal ab. Beim nächsten Mal kannst du sie wieder importieren und nur einzelne Adressen anpassen.

Tipp 5: Mehrtages-Touren mit Hotel-Modus testen

Bei längeren Touren lohnt es sich, einmal beide Modi durchzuspielen (Home vs. Hotel). Der Hotel-Modus kann bei weiten Strecken 20-35 Prozent Fahrzeit sparen — das rechnet sich oft schon ab 200 km Tagesstrecke.

Tipp 6: Tour-Referenz nutzen

Im Referenz-Feld („z. B. Projekt Müller · Auftrag 2026-0143") kannst du dem PDF einen sprechenden Namen geben. Im Archiv findest du die Tour leichter wieder.

Tipp 7: Magic-Link in den Passwort-Manager

Wer den Magic-Link aktiviert, sollte ihn sofort im Passwort-Manager (1Password, Bitwarden, KeePass) speichern. Verlorene Magic-Links lassen sich nicht wiederherstellen.

Tipp 8: Browser-Cache nicht löschen

Wenn du den Magic-Link nicht nutzt, sind alle Touren ausschließlich im Browser-localStorage. Ein „Browser-Daten löschen" entfernt sie unwiderruflich. Wer langfristige Aufbewahrung braucht: regelmäßig den JSON-Backup-Export aus dem Archiv ziehen.

Problembehandlung

„Adresse konnte nicht gefunden werden"

  • PLZ und Ort mit angeben.
  • Schreibweise prüfen (Hauptstr. vs. Hauptstraße).
  • Alternativ eine bekannte Adresse in der Nähe verwenden.
  • Bei sehr neuen Baugebieten: nächste Kreuzung als Stopp eingeben.

Berechnung läuft sehr lange

Bei über 100 Stopps kann die 2-Opt-Optimierung mehrere Sekunden bis ~30 Sekunden dauern. Der Browser-Tab friert kurz ein. Wenn die Tour wirklich so groß sein muss: kurz warten. Bei deutlich längerer Wartezeit: Seite neu laden und mit weniger Stopps testen.

PDF-Download startet nicht

  • Pop-up-Blocker prüfen — der Browser könnte den Download blocken.
  • Anderes Browser-Tab oder Inkognito-Fenster probieren.
  • Bei mobilen Browsern: Datei landet meist im Download-Ordner ohne Sichtbarkeit.

Magic-Link funktioniert nicht

  • Vollständigen URL kopieren, inkl. ?key=....
  • Format prüfen: muss UUID-Format haben (8-4-4-4-12 hexadezimale Zeichen).
  • Bei Mail-Clients: manche schneiden lange URLs ab. Stattdessen über Notiz/Cloud teilen.

Touren tauchen nicht im Archiv auf

  • Inkognito-/Privat-Modus speichert nichts persistent.
  • Browser-Datenschutz-Erweiterungen können localStorage blockieren.
  • Sicherheits-Software (manche Antivirus-Tools) blocken Browser-Speicher.

Ausführliche FAQ

Die häufigsten Fragen aus Nutzer-Anfragen — über die Basis-FAQ auf der Übersichtsseite hinaus.

Wie funktioniert die Tourenoptimierung technisch?

Der Algorithmus arbeitet in zwei Phasen. Zuerst läuft der Nearest-Neighbor-Algorithmus, der vom Startpunkt jeweils den nächstgelegenen noch nicht besuchten Stopp ansteuert — das liefert eine schnelle, brauchbare Lösung. Im zweiten Schritt verbessert der 2-Opt-Algorithmus diese Lösung iterativ: Er prüft systematisch, ob das Vertauschen je zweier Tour-Segmente die Gesamtstrecke verkürzt, und führt diese Tauschoperationen durch, bis keine Verbesserung mehr möglich ist.

Wie viele Stopps schafft die App?

Praktisch unbegrenzt. Das Limit ergibt sich aus dem OSRM-Routing-Server, der die Distanzmatrix berechnet. Bei mehr als etwa 80 Stopps kann das Laden der Matrix einige Sekunden dauern, ab etwa 150 Stopps wird die 2-Opt-Optimierung spürbar langsamer (rund 30 Sekunden bei 200 Stopps). Für typische Tagestouren mit 5-30 Stopps liegt die Berechnung deutlich unter 5 Sekunden.

Welches Format muss die CSV-Datei haben?

Eine Adresse pro Zeile, getrennt von der Aufenthaltszeit durch Semikolon oder Komma. Beispiel: Hauptstr. 5, 12345 Berlin;45. Die Aufenthaltszeit ist optional und wird in Minuten angegeben. Wenn weggelassen, wird der Standardwert aus dem Formular verwendet.

Was passiert mit meinen Daten?

Adressen werden zur Geokodierung an Nominatim (OpenStreetMap) und für die Routenberechnung an OSRM übertragen — beides etablierte Open-Source-Dienste. Die berechnete Tour wird lokal im Browser-localStorage gespeichert. Wenn du den Magic-Link aktivierst, werden die Touren zusätzlich in einer Supabase-Cloud-Datenbank gespeichert. Es findet kein GPS-Tracking statt.

Funktioniert die App offline?

Teilweise. Bereits berechnete Touren bleiben im Browser-localStorage und können offline aufgerufen werden. Neue Touren zu berechnen erfordert eine Internetverbindung, weil Nominatim für die Geokodierung und OSRM für die Distanzmatrix online sein müssen.

Kann ich den Tourenplaner kommerziell nutzen?

Ja, der Skynet Navigator ist sowohl für private als auch kommerzielle Nutzung kostenlos. Es gibt keine Lizenzgebühren, keine API-Limits für übliche Nutzungsmengen und keine Verpflichtung zur Erwähnung.

Wie genau sind die berechneten Fahrzeiten?

OSRM verwendet Durchschnittsgeschwindigkeiten basierend auf der Straßenkategorie (Autobahn, Bundesstraße, innerstädtisch). Aktueller Verkehr wird nicht berücksichtigt — die Schätzung ist eine realistische Annäherung an die Fahrzeit unter normalen Bedingungen, kann aber bei starkem Berufsverkehr oder Stau abweichen.

Was ist der Magic-Link?

Der Magic-Link ist eine URL mit einer eingebauten eindeutigen Kennung (UUID), die statt Benutzername und Passwort als Zugang dient. Wer diese URL hat, kann auf das gespeicherte Tour-Archiv zugreifen — ohne Anmeldung. Der Link wird einmal generiert und kann z. B. im Passwort-Manager gespeichert oder an andere Geräte gesendet werden.

Kann ich Touren teilen?

Das fertige PDF kannst du per E-Mail, WhatsApp oder ausgedruckt weitergeben. Die Tour-Daten selbst lassen sich über den Magic-Link teilen, allerdings ist das Magic-Link-Archiv für den geräteübergreifenden Eigenzugang gedacht, nicht für Teamarbeit.

Was bedeutet „Tagesende-Modus"?

Drei Optionen bestimmen, wo eine mehrtägige Tour am Tagesende endet: „Zurück zum Startpunkt" für klassische Heimfahrt, „Feste Adresse" für ein Lager oder Büro, „Hotel in der Nähe" für Übernachtung beim letzten Stopp. Die Wahl beeinflusst sowohl die Routenberechnung als auch die Fahrerhinweise im PDF.

Werden Pausen automatisch eingerechnet?

Ja. Wenn die Tagesarbeitszeit sechs Stunden überschreitet, wird automatisch die im Profil hinterlegte Pausenzeit (Standard 45 Minuten) eingerechnet. Das entspricht der deutschen Arbeitszeitnorm.

Wie wähle ich die Reihenfolge manuell?

Aktuell nicht möglich — der Algorithmus berechnet die optimale Reihenfolge automatisch. Wenn manuelle Reihenfolge wichtig ist (z. B. zeitlich fixierte Termine), gib die Stopps in der gewünschten Reihenfolge ein und plane gegebenenfalls mehrere kleine Touren statt einer großen.

Was tun bei nicht gefundenen Adressen?

Nominatim findet die meisten Straßenadressen, aber bei neuen Baugebieten, ungewöhnlichen Schreibweisen oder rein numerischen Hausnummern ohne Straßennamen kann es scheitern. Tipps: Postleitzahl mit eingeben, alternative Schreibweise probieren, oder eine bekannte Adresse in der Nähe verwenden und manuell den genauen Ort ansteuern.

Ist eine API verfügbar?

Aktuell nicht. Der Skynet Navigator ist als Endanwender-Tool im Browser konzipiert. Wenn API-Integration in dein CRM oder ERP wichtig ist, melde dich — Bedarf wird notiert und kann in zukünftige Versionen einfließen.

Welche Browser werden unterstützt?

Alle aktuellen Versionen von Chrome, Firefox, Safari und Edge. Internet Explorer wird nicht unterstützt. Auf Mobilgeräten funktioniert die App in Safari (iOS) und Chrome (Android) ohne Einschränkungen.

Kann ich die Tour rückgängig machen oder zurücksetzen?

Ja. Über das Archiv-Symbol oben rechts kannst du frühere Touren wieder aufrufen. Aktuelle Eingaben lassen sich durch Seitenneuladen verwerfen. Einzelne Stopps können mit dem Lösch-Button neben jeder Adresse entfernt werden.

Wie melde ich Bugs oder Feature-Wünsche?

Per E-Mail an info@skynetdigital.de. Bei Bug-Reports hilft ein Screenshot und falls möglich die Browser-Konsole (F12, Reiter „Console") mit eventuellen roten Fehlermeldungen.

Sind die Karten kostenpflichtig?

Nein. Der Navigator nutzt OpenStreetMap-Daten und OSRM für das Routing — beides Open Source. Für den Endnutzer entstehen keine Kartengebühren wie bei Google-Maps-API-basierten Tools.

Was unterscheidet den Skynet Navigator von Google Maps?

Google Maps kann nur eine Reihenfolge anzeigen, die du selbst vorgibst — die Optimierung der Reihenfolge bei mehreren Stopps bietet es nicht (oder nur sehr begrenzt). Der Skynet Navigator ist darauf spezialisiert und bietet zusätzlich PDF-Export, CSV-Import, Spritkosten-Berechnung und Mehrtagestouren mit Tagesende-Logik.

Ist der Navigator DSGVO-konform?

Die App selbst speichert keine personenbezogenen Daten ohne deine aktive Handlung. Adressen, die du eingibst, werden an Nominatim und OSRM zur Verarbeitung übertragen. Wenn du den Magic-Link aktivierst, landen die Tour-Daten in einer Supabase-Cloud-Datenbank. Details siehe Datenschutzerklärung von Skynet Digital.

Kann ich Termine mit fixer Uhrzeit einplanen?

Aktuell nicht. Der Navigator behandelt alle Stopps als zeitlich flexibel und optimiert die Reihenfolge frei. Termine mit harter Uhrzeit (z. B. „16:00 muss ich beim Kunden X sein") sind in der aktuellen Version nicht abbildbar. Als Workaround: die Tour so planen, dass der Termin-Stopp ungefähr in der richtigen Position landet, ggf. die anderen Stopps anpassen.

Funktioniert der Navigator außerhalb Deutschlands?

Ja. Sowohl Nominatim (Adress-Suche) als auch OSRM (Routing) decken weltweite OpenStreetMap-Daten ab. Du kannst also Touren in Frankreich, Polen, Österreich, Italien oder Spanien planen. Die UI-Sprache ist allerdings nur Deutsch.

Wie aktuell sind die Kartendaten?

OpenStreetMap wird kontinuierlich von tausenden Freiwilligen aktualisiert. In Großstädten oft binnen Tagen, in ländlichen Regionen langsamer. Falls eine wichtige neue Straße fehlt, kannst du sie auf openstreetmap.org selbst eintragen.

Kann ich den Navigator für eine 7-Tages-Woche nutzen?

Ja. In den Profil-Settings im Bereich „Arbeitstage" einfach alle sieben Wochentage aktivieren. Der Splitter berücksichtigt das automatisch und legt Folgetage auf Sa/So.

Wieviel Speicherplatz braucht das Tour-Archiv?

Sehr wenig. Eine typische Tour mit 10 Stopps belegt etwa 5-10 KB im localStorage. Selbst tausende Touren passen problemlos in das Browser-Limit (typisch 5-10 MB).

Was passiert bei Routing-Server-Ausfall?

Der Navigator nutzt öffentliche OSRM-Server. Bei einem Ausfall (sehr selten) erscheint eine Fehlermeldung. In dem Fall: Seite später neu laden. Bereits berechnete und gespeicherte Touren sind nicht betroffen — die liegen im localStorage / der Cloud.

Glossar

Die wichtigsten technischen Begriffe rund um den Skynet Navigator und die Tourenplanung im Überblick.

2-Opt
Verbesserungs-Algorithmus, der eine bestehende Tour iterativ optimiert, indem er je zwei Kanten vertauscht, sofern dies die Gesamtstrecke verkürzt. Wird im Skynet Navigator als zweiter Schritt nach Nearest-Neighbor verwendet.
Distanzmatrix
Tabelle aller paarweisen Fahrzeiten und Strecken zwischen allen Stopps. Grundlage für jede Routenoptimierung. Wird vom OSRM-Server geliefert.
DOOH
Digital Out of Home — digitale Außenwerbung. Das Kerngeschäft von Skynet Digital, dem Betreiber des Navigators.
Geokodierung
Umwandlung einer Textadresse in geografische Koordinaten (Breitengrad / Längengrad). Im Navigator über den Nominatim-Dienst.
Leaflet
Open-Source-JavaScript-Bibliothek zur Darstellung interaktiver Karten im Browser. Die Karte im Navigator wird mit Leaflet gerendert.
localStorage
Browser-eigener Speicher für Web-Anwendungen. Hier speichert der Navigator das Tour-Archiv und Profil-Einstellungen.
Magic-Link
URL mit eingebauter UUID-Kennung als passwordloser Zugang zum Cloud-Archiv. Statt Login per Username/Passwort genügt die URL selbst.
Nearest-Neighbor
Einfacher Tour-Konstruktionsalgorithmus: starte beim Startpunkt, gehe immer zum nächstgelegenen noch nicht besuchten Stopp. Liefert in Millisekunden eine Lösung, die danach mit 2-Opt verfeinert wird.
Nominatim
Open-Source-Geokodierungsdienst auf Basis von OpenStreetMap. Wandelt Adress-Texte in Koordinaten um.
OpenStreetMap (OSM)
Frei zugängliches, von Freiwilligen erstelltes Weltkartenprojekt. Datenbasis für die Karten im Navigator.
OSRM
Open Source Routing Machine. Berechnet auf Basis von OpenStreetMap-Daten Fahrstrecken und Fahrzeiten zwischen Adressen. Liefert dem Navigator die Distanzmatrix.
Polyline
Linie auf der Karte, die die Fahrstrecke zwischen Stopps visualisiert. Wird vom OSRM-Server geliefert und im Navigator als blaue Linie dargestellt.
Schedule-Splitter
Logik im Navigator, die einen langen Tour-Plan in Tagesblöcke aufteilt, sobald die Tagesarbeitszeit aus dem Profil überschritten wird.
Supabase
Open-Source-Backend-as-a-Service auf PostgreSQL-Basis. Hier liegt die Cloud-Datenbank für Magic-Link-Touren.
Tagesende-Modus
Konfigurationsoption für mehrtägige Touren: home (zurück zum Start), custom (feste Adresse), hotel (Übernachtung beim letzten Stopp).
Tour-Archiv
Liste aller berechneter und gespeicherten Touren — lokal im Browser oder in der Cloud (bei aktiviertem Magic-Link).
TSP
Traveling Salesman Problem — das mathematische Problem der kürzesten Tour durch N Stopps. Klassisches Optimierungsproblem der Informatik.
UUID
Universally Unique Identifier — eine 36-Zeichen-Kennung im Format 8-4-4-4-12 Hex-Zeichen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit weltweit einmalig ist. Format des Magic-Link-Tokens.

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